Das Mikrobiom mit verlorenen Arten wiederaufbauen – mit Joghurt aus L. reuteri, L. gasseri und B. coagulans – SIBO-Joghurt

Aktualisiert am 31. Mai 2026

Rezept: L. reuteri, L. gasseri und B. coagulans – SIBO-Joghurt selbst herstellen

Auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet (siehe Hinweise unten).


Bitte die Fermentationstemperatur unbedingt beachten

Optimale Fermentationstemperatur für alle drei Stämme zusammen: 41 °C (106 °F)

Stamm Zu kalt (< 38 °C) Optimaler Bereich Zu heiß (> 44–45 °C)
L. reuteri wächst langsam, verringerte Säuerung 40–42 °C > 44–45 °C verringerte Vitalität
L. gasseri verlangsamtes Wachstum und verlangsamte Fermentation 39–43 °C > 44–45 °C verringerte Lebensfähigkeit
B. coagulans verlangsamte Keimung und Stoffwechselaktivität 37–45 °C > 50 °C Hitzestress während der verlängerten Fermentation


Zutaten (für ca. 1 Liter Joghurt)

  • 4 Kapseln L. reuteri (jeweils 5 Milliarden CFU)
  • 1 Kapsel L. gasseri (jeweils 12 Milliarden CFU)
  • 2 Kapseln B. coagulans (jeweils 4 Milliarden CFU)
  • 1 EL Inulin (alternativ: GOS oder XOS bei Fruktoseintoleranz)
  • 1 Liter (Bio-)Vollmilch, 3,8 % Fett, ultrahocherhitzt und homogenisiert oder UHT-Milch
    • (Je höher der Fettgehalt der Milch, desto dicker wird der Joghurt.)


Hinweis:

  • 1 Kapsel L. reuteri, mindestens 5 × 10⁹ (5 Milliarden) CFU (en)/KBE (de)
    • CFU steht für colony forming units – auf Deutsch kolonie-bildende Einheiten (KBE). Diese Einheit gibt an, wie viele lebensfähige Mikroorganismen in einem Präparat enthalten sind.


Hinweise zur Wahl der Milch und zur Temperatur

  • Keine Frischmilch verwenden. Sie ist für die langen Fermentationszeiten nicht ausreichend haltbar und nicht steril.
  • Ideal ist H-Milch (haltbare, ultrahocherhitzte Milch): Sie ist steril und kann direkt verwendet werden.
  • Die Milch sollte Raumtemperatur haben – alternativ in einem Wasserbad vorsichtig auf 37 °C (99 °F) erwärmen. Höhere Temperaturen vermeiden: Ab etwa 44 °C werden die probiotischen Kulturen geschädigt oder zerstört.


Zubereitung

  1. Alle 7 Kapseln öffnen und das Pulver in eine kleine Schüssel geben.
  2. 1 EL Inulin pro Liter Milch hinzufügen – es dient als Präbiotikum und fördert das Bakterienwachstum. Für Menschen mit Fruktoseintoleranz sind GOS oder XOS geeignete Alternativen.
  3. 2 EL Milch in die Schüssel geben und gründlich verrühren, damit keine Klumpen entstehen.
  4. Die restliche Milch einrühren und gut vermischen.
  5. Die Mischung in einen zur Fermentation geeigneten Behälter (z. B. aus Glas) gießen.
  6. In den Joghurtbereiter geben, die Temperatur auf 41 °C (106 °F) einstellen und 36 Stunden fermentieren lassen.

 

Ab der zweiten Charge verwenden Sie 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge als Starter.

Die erste Charge bereiten Sie mit den Bakterienkapseln zu.

Ab der zweiten Charge verwenden Sie 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge als Starter. Das gilt auch, wenn die erste Charge noch dünnflüssig oder nicht vollständig fest ist. Verwenden Sie ihn als Starter, solange er frisch riecht, mild säuerlich schmeckt und keine Anzeichen von Verderb zeigt (kein Schimmel, keine ungewöhnlichen Verfärbungen, kein stechender Geruch).

 

Pro 1 Liter Milch:

  • 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge

  • 1 Esslöffel Inulin

  • 1 Liter UHT-Milch oder ultrahocherhitzte, homogenisierte Vollmilch

 

So geht’s:

  1. 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge in eine kleine Schüssel geben.

  2. 1 Esslöffel Inulin hinzugeben und mit 2 Esslöffeln Milch glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

  3. Die restliche Milch einrühren und gut vermischen.

  4. Die Mischung in ein für die Fermentation geeignetes Gefäß füllen und in den Joghurtbereiter stellen.

  5. Bei 41 °C 36 Stunden lang fermentieren lassen.

 

Hinweis: Inulin dient den Kulturen als Nahrung. Geben Sie pro Liter Milch und Ansatz 1 Esslöffel Inulin hinzu.

 

Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne per E-Mail unter team@tramunquiero.com oder über unser Kontaktformular weiter.

 

Warum 36 Stunden?

Die Wahl dieser Fermentationsdauer ist wissenschaftlich begründet: L. reuteri benötigt etwa 3 Stunden pro Verdopplung. In 36 Stunden finden 12 Verdopplungszyklen statt – dies entspricht einem exponentiellen Wachstum und einer hohen Konzentration probiotischer Keime im fertigen Produkt. Darüber hinaus stabilisiert die längere Reifung die Milchsäuren und macht die Kulturen besonders widerstandsfähig.


!Wichtig zu beachten!

Die erste Charge gelingt bei vielen Anwendern oft nicht. Sie sollte jedoch nicht weggeworfen werden. Stattdessen empfiehlt es sich, mit zwei Esslöffeln der ersten Charge eine neue Charge anzusetzen. Falls auch dies nicht gelingt, überprüfen Sie bitte die Temperatur Ihres Joghurtbereiters. Bei Geräten, deren Temperatur sich gradgenau einstellen lässt, gelingt die erste Charge in der Regel gut.


Tipps für perfekte Ergebnisse

  • Die erste Charge ist meist noch etwas flüssiger oder körniger. Verwenden Sie 2 Esslöffel der vorherigen Charge als Starter für den nächsten Ansatz – mit jeder neuen Charge verbessert sich die Konsistenz.
  • Mehr Fett = festere Konsistenz: Je höher der Fettgehalt der Milch, desto cremiger wird der Joghurt.
  • Der fertige Joghurt ist im Kühlschrank bis zu 9 Tage haltbar.


Verzehrempfehlung:

Genießen Sie täglich etwa eine halbe Tasse (ca. 125 ml) Joghurt – möglichst regelmäßig, idealerweise zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit. So können sich die enthaltenen Mikroorganismen optimal entwickeln und Ihr Mikrobiom nachhaltig unterstützen.


Joghurtherstellung mit pflanzlicher Milch – eine Alternative mit Kokosmilch

Wenn Sie aufgrund einer Laktoseintoleranz erwägen, pflanzliche Milchalternativen für die Herstellung von SIBO-Joghurt zu verwenden, beachten Sie bitte: Dies ist in der Regel nicht notwendig. Während der Fermentation bauen die probiotischen Bakterien den größten Teil der enthaltenen Laktose ab – der fertige Joghurt wird daher oft auch bei Laktoseintoleranz gut vertragen.


Wer jedoch aus ethischen Gründen (z. B. als Veganer) oder aufgrund gesundheitlicher Bedenken wegen Hormonen in tierischer Milch auf Milchprodukte verzichten möchte, kann auf pflanzliche Alternativen wie Kokosmilch zurückgreifen. Die Herstellung von Joghurt mit pflanzlicher Milch ist technisch anspruchsvoller, da die natürliche Zuckerquelle (Laktose), die die Bakterien als Energiequelle nutzen, fehlt.


Vorteile und Herausforderungen

Ein Vorteil pflanzlicher Milchprodukte ist, dass sie keine Hormone enthalten, wie sie in Kuhmilch vorkommen können. Viele Menschen berichten jedoch, dass die Fermentation mit pflanzlicher Milch oft nicht zuverlässig funktioniert. Besonders Kokosmilch neigt dazu, sich während der Fermentation zu trennen – in wässrige Phasen und Fettbestandteile –, was Textur und Geschmackserlebnis beeinträchtigen kann.


Rezepte mit Gelatine oder Pektin liefern manchmal bessere Ergebnisse, bleiben jedoch unzuverlässig. Eine vielversprechende Alternative ist die Verwendung von Guarkernmehl, das nicht nur die gewünschte cremige Konsistenz fördert, sondern auch als präbiotischer Ballaststoff für das Mikrobiom wirkt.


Rezept: Kokosmilchjoghurt mit Guarkernmehl

Diese Basis ermöglicht eine erfolgreiche Fermentation von Joghurt mit Kokosmilch und kann mit dem Bakterienstamm deiner Wahl angesetzt werden – beispielsweise mit L. reuteri oder einem Starter aus einer vorherigen Charge.


Zutaten

  • 1 Dose (ca. 400 ml) Kokosmilch (ohne Zusätze wie Xanthan oder Gellan; Guarkernmehl ist erlaubt)
  • 1 EL Zucker (Saccharose)
  • 1 EL rohe Kartoffelstärke
  • ¾ TL Guarkernmehl (nicht die teilweise hydrolysierte Form!)
  • Bakterienkultur nach Wahl (z. B. der Inhalt einer Kapsel mit L. reuteri und mindestens 5 Milliarden KBE)
    oder 2 EL Joghurt aus einer vorherigen Charge


Zubereitung

  1. Erhitzen
    Kokosmilch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf etwa 82 °C (180 °F) erhitzen und diese Temperatur 1 Minute lang halten.
  2. Einrühren der Stärke
    Zucker und Kartoffelstärke unter Rühren vermischen. Anschließend vom Herd nehmen.
  3. Guarkernmehl einarbeiten
    Nach etwa 5 Minuten Abkühlzeit das Guarkernmehl einrühren. Anschließend mindestens 1 Minute lang mit einem Stabmixer oder Standmixer mixen – so entsteht eine homogene und dicke Konsistenz (ähnlich wie Sahne).
  4. Abkühlen lassen
    Die Mischung auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  5. Bakterien hinzufügen
    Die probiotische Kultur vorsichtig einrühren (nicht mixen).
  6. Fermentation
    Die Mischung in ein Glasgefäß geben und 48 Stunden bei etwa 37 °C (99 °F) fermentieren lassen.


Warum Guarkernmehl?

Guarkernmehl ist ein natürlicher Ballaststoff, der aus der Guarbohne gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus den Zuckermolekülen Galaktose und Mannose (Galaktomannan) und dient als präbiotischer Ballaststoff, der von nützlichen Darmbakterien fermentiert wird – beispielsweise zu kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat und Propionat.


Vorteile von Guarkernmehl:

  • Stabilisierung der Joghurtbasis: Verhindert die Trennung von Fett und Wasser.
  • Präbiotische Wirkung: Fördert das Wachstum nützlicher Bakterienstämme wie Bifidobacterium, Ruminococcus und Clostridium butyricum.
  • Besseres Gleichgewicht des Mikrobioms: Unterstützt Menschen mit Reizdarmsyndrom oder lockerem Stuhl.
  • Verbesserung der Wirksamkeit von Antibiotika: Studien beobachteten eine um 25 % höhere Erfolgsrate bei der Behandlung von SIBO (bakterielle Überwucherung des Dünndarms).


Wichtig: Verwenden Sie nicht die teilweise hydrolysierte Form von Guarkernmehl – sie hat keine gelbildende Wirkung und ist nicht für Joghurt geeignet.

 

Warum wir 3–4 Kapseln pro Charge empfehlen

Für die erste Fermentation mit Limosilactobacillus reuteri empfehlen wir, 3 bis 4 Kapseln (15 bis 20 Milliarden KBE) pro Charge zu verwenden.


Diese Dosierung basiert auf den Empfehlungen von Dr. William Davis, der in seinem Buch „Super Gut“ (2022) beschreibt, dass eine Ausgangsmenge von mindestens 5 Milliarden koloniebildenden Einheiten (KBE) erforderlich ist, um eine erfolgreiche Fermentation zu gewährleisten. Eine höhere Ausgangsmenge von etwa 15 bis 20 Milliarden KBE hat sich als besonders wirksam erwiesen.


Der Hintergrund: L. reuteri verdoppelt sich unter optimalen Bedingungen etwa alle 3 Stunden. Während einer typischen Fermentationsdauer von 36 Stunden finden etwa 12 Verdopplungen statt. Das bedeutet, dass theoretisch bereits eine relativ geringe Ausgangsmenge ausreichen könnte, um eine große Anzahl von Bakterien zu erzeugen.


In der Praxis ist eine hohe Ausgangsdosierung jedoch aus mehreren Gründen sinnvoll. Erstens erhöht sie die Wahrscheinlichkeit, dass sich L. reuteri schnell und dominant gegenüber möglicherweise vorhandenen Fremdkeimen etabliert. Zweitens sorgt eine hohe Ausgangskonzentration für einen gleichmäßigen pH-Abfall, der die typischen Fermentationsbedingungen stabilisiert. Drittens kann eine zu geringe Ausgangsdichte zu einem verzögerten Beginn der Fermentation oder zu unzureichendem Wachstum führen.


Daher empfehlen wir, für die erste Charge 3 bis 4 Kapseln zu verwenden, um einen zuverlässigen Start der Joghurtkultur zu gewährleisten. Nach der ersten erfolgreichen Fermentation kann der Joghurt in der Regel bis zu 20-mal zur erneuten Kultivierung verwendet werden, bevor frische Starterkulturen empfohlen werden.

 

Nach 20 Fermentationen neu starten

Eine häufige Frage bei der Fermentation mit Limosilactobacillus reuteri lautet: Wie oft kann man einen Joghurtstarter wiederverwenden, bevor man eine frische Starterkultur benötigt? Dr. William Davis empfiehlt in seinem Buch Super Gut (2022), einen fermentierten Reuteri-Joghurt nicht kontinuierlich über mehr als 20 Generationen (oder Chargen) weiterzuführen. Aber ist diese Zahl wissenschaftlich begründet? Und warum genau 20 – nicht 10 oder 50?


Was passiert beim Rückimpfen?

Sobald Sie einen Reuteri-Joghurt hergestellt haben, können Sie ihn als Starter für die nächste Charge verwenden. Dadurch werden lebende Bakterien aus dem fertigen Produkt in eine neue Nährlösung (z. B. Milch oder pflanzliche Alternativen) übertragen. Das ist ressourcenschonend, spart Kapseln und wird in der Praxis häufig gemacht.

Wiederholtes Rückimpfen führt jedoch zu einem biologischen Problem:
Mikrobielle Drift.


Mikrobielle Drift – wie sich Kulturen verändern

Mit jeder Übertragung können sich die Zusammensetzung und die Eigenschaften einer Bakterienkultur allmählich verändern. Gründe dafür sind:

  • Spontane Mutationen während der Zellteilung (insbesondere bei hoher Umsatzrate in warmer Umgebung)
  • Selektion bestimmter Teilpopulationen (z. B. schnellere Vermehrer verdrängen langsamere)
  • Kontamination durch unerwünschte Mikroorganismen aus der Umwelt (z. B. Schwebkeime, Küchenflora)
  • Nährstoffbedingte Anpassungen (Bakterien „gewöhnen sich“ an bestimmte Milchsorten und verändern ihren Stoffwechsel)


Das Ergebnis: Nach mehreren Generationen ist nicht mehr garantiert, dass im Joghurt dieselbe Bakterienart – oder zumindest dieselbe physiologisch aktive Variante – wie zu Beginn vorhanden ist.


Warum Dr. Davis 20 Generationen empfiehlt

Dr. William Davis entwickelte die L. reuteri-Joghurtmethode ursprünglich für seine Leser, um gezielt bestimmte gesundheitliche Vorteile zu nutzen (z. B. die Ausschüttung von Oxytocin, besseren Schlaf und eine Verbesserung der Haut). In diesem Zusammenhang schreibt er, dass die Methode „etwa 20 Generationen lang zuverlässig funktioniert“, bevor eine neue Starterkultur aus einer Kapsel verwendet werden sollte (Davis, 2022).


Dies basiert nicht auf systematischen Labortests, sondern auf praktischen Erfahrungen mit Fermentation und Berichten aus seiner Community.

 

„Nach etwa 20 Generationen der Wiederverwendung kann Ihr Joghurt an Wirksamkeit verlieren oder nicht mehr zuverlässig fermentieren. Verwenden Sie dann wieder eine frische Kapsel als Starter.“
Super Gut, Dr. William Davis, 2022


Er begründet die Zahl pragmatisch: Nach etwa 20-maligem Nachkultivieren steigt das Risiko, dass unerwünschte Veränderungen bemerkbar werden – zum Beispiel eine dünnere Konsistenz, ein verändertes Aroma oder eine geringere gesundheitliche Wirkung.


Gibt es dazu wissenschaftliche Studien?

Konkrete wissenschaftliche Studien zu L. reuteri-Joghurt über 20 Fermentationszyklen liegen bislang nicht vor. Es gibt jedoch Untersuchungen zur Stabilität von Milchsäurebakterien über mehrere Passagen hinweg:


  • In der Lebensmittelmikrobiologie gilt allgemein als anerkannt, dass nach 5–30 Generationen genetische Veränderungen auftreten können – abhängig von Spezies, Temperatur, Medium und Hygiene (Giraffa et al., 2008).
  • Fermentationsstudien mit Lactobacillus delbrueckii und Streptococcus thermophilus zeigen, dass es nach etwa 10–25 Generationen zu einer Veränderung der Fermentationsleistung kommen kann (z. B. geringere Säure, verändertes Aroma) (O’Sullivan et al., 2002).
  • Insbesondere bei Lactobacillus reuteri ist bekannt, dass seine probiotischen Eigenschaften je nach Subtyp, Isolat und Umweltbedingungen stark variieren können (Walter et al., 2011).


Diese Daten legen nahe: 20 Generationen sind eine konservative, sinnvolle Richtlinie, um die Integrität der Kultur zu bewahren – insbesondere, wenn Sie die gesundheitlichen Wirkungen (z. B. die Oxytocinproduktion) aufrechterhalten möchten.


Fazit: 20 Generationen als praktikabler Kompromiss

Ob 20 die „magische Zahl“ ist, lässt sich wissenschaftlich nicht genau bestimmen. Aber:

  • Weniger als 10 Chargen zu verwerfen, ist in der Regel nicht erforderlich.
  • Mehr als 30 Chargen erhöhen das Risiko von Mutationen oder Kontaminationen.
  • 20 Chargen entsprechen etwa 5–10 Monaten Anwendung (je nach Verbrauch) – ein guter Zeitraum für einen Neustart.


Empfehlung für die Praxis:

Nach maximal 20 Joghurtchargen sollte ein neuer Ansatz mit frischer Starterkultur aus Kapseln verwendet werden – insbesondere, wenn Sie L. reuteri gezielt als „verlorene Art“ für Ihr Mikrobiom einsetzen möchten.


Tägliche Vorteile von SIBO-Joghurt

Gesundheitliche Vorteile

Wirkung von L. reuteri

Stärkung des Mikrobioms

Unterstützt das Gleichgewicht der Darmflora durch die Ansiedlung nützlicher Bakterien

Verbesserte Verdauung

Fördert den Abbau von Nährstoffen und die Bildung kurzkettiger Fettsäuren

Regulierung des Immunsystems

Stimuliert Immunzellen, wirkt entzündungshemmend und schützt vor schädlichen Keimen

Förderung der Oxytocinproduktion

Stimuliert über die Darm-Hirn-Achse die Ausschüttung von Oxytocin (Bindung, Entspannung)

Vertiefung des Schlafs

Verbessert die Schlafqualität durch hormonelle und entzündungshemmende Wirkungen

Stimmungsstabilisierung

Beeinflusst die Produktion stimmungsrelevanter Neurotransmitter wie Serotonin

Unterstützung beim Muskelaufbau

Fördert die Ausschüttung von Wachstumshormonen zur Regeneration und zum Muskelaufbau

Unterstützung beim Abnehmen

Reguliert Sättigungshormone, verbessert Stoffwechselprozesse und reduziert viszerales Fett

Steigerung des Wohlbefindens

Ganzheitliche Wirkungen auf Körper, Geist und Stoffwechsel fördern die allgemeine Vitalität

 

Das Mikrobiom mit verlorenen Arten wiederaufbauen – mit Joghurt aus L. reuteri, L. gasseri und B. coagulans

Das Mikrobiom spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Es beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem und das enterische Nervensystem, das eng mit dem Gehirn verbunden ist (Foster et al., 2017). Ein gestörtes Gleichgewicht der mikrobiellen Besiedlung, insbesondere im Dünndarm, kann zu vielfältigen Beschwerden führen.


Das enterische Nervensystem (ENS), oft als „Darmhirn“ bezeichnet, ist ein eigenständiges Nervensystem im Verdauungstrakt. Es besteht aus über 100 Millionen Nervenzellen, die sich entlang der gesamten Darmwand erstrecken – mehr als im Rückenmark. Das ENS steuert unabhängig viele lebenswichtige Prozesse: Es reguliert die Darmbewegungen (Peristaltik), die Sekretion von Verdauungssäften, die Durchblutung der Schleimhaut und koordiniert sogar Teile der Immunabwehr im Darm (Furness, 2012).


Obwohl das Darmhirn unabhängig arbeitet, ist es über Nervenbahnen, insbesondere den Vagusnerv, eng mit dem Gehirn verbunden. Diese Verbindung, bekannt als Darm-Hirn-Achse, erklärt, warum psychischer Stress wie Stress die Verdauung beeinflussen kann und warum ein gestörtes Mikrobiom sich auch auf Stimmung, Schlaf und Konzentration auswirkt (Cryan et al., 2019).


SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth) bezeichnet eine Überwucherung des Dünndarms mit einer übermäßig hohen Anzahl oder der falschen Art von Bakterien. Diese Mikroorganismen beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme und führen zu Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Nährstoffmängeln und Lebensmittelunverträglichkeiten (Rezaie et al., 2020).


Eine häufige Ursache von SIBO ist eine verlangsamte oder gestörte Darmmotilität. Diese sogenannte Darmmotilität ist dafür verantwortlich, den Nahrungsbrei in wellenförmigen Bewegungen durch den Verdauungstrakt zu transportieren.


Wenn dieser natürliche Reinigungsmechanismus, die sogenannte Darmmotilität, gestört ist, verlangsamt sich der Transport des Darminhalts. Dadurch können sich Bakterien im Dünndarm ansammeln und sich in ungewöhnlich großer Zahl vermehren, was zu einer bakteriellen Überwucherung führt. Diese krankhafte Vermehrung von Bakterien ist charakteristisch für SIBO und kann Verdauungsbeschwerden sowie Entzündungen verursachen (Rezaie et al., 2020).


Wiederholte Antibiotikabehandlungen, chronischer Stress oder eine ballaststoffarme Ernährung können das Gleichgewicht des Mikrobioms zusätzlich stören. Nicht nur chronischer Stress, sondern insbesondere auch kurzfristiger Stress führt dazu, dass der Darm weniger aktiv ist als gewöhnlich. In Stresssituationen setzt der Körper Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol frei, die das autonome Nervensystem beeinflussen und eine „Abschaltreaktion“ auslösen.

 

Dies verringert die Darmmotilität, reduziert die Durchblutung des Darms und verlangsamt die Verdauungsaktivität, um Energie für die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion bereitzustellen. Diese vorübergehende Hemmung der Darmfunktion begünstigt die Ansammlung von Bakterien im Dünndarm und kann dadurch die Entwicklung einer bakteriellen Überwucherung fördern (Konturek et al., 2011).


Eine gezielte Möglichkeit, das mikrobielle Gleichgewicht im Dünndarm zu unterstützen, ist die Herstellung von probiotischem Joghurt mit spezifischen Bakterienstämmen. Dazu gehören Limosilactobacillus reuteri, Lactobacillus gasseri und Bacillus coagulans, drei probiotische Mikroorganismen mit nachgewiesenem Potenzial bei SIBO-bedingten Beschwerden, darunter die Hemmung pathogener Keime, die Modulation des Immunsystems und der Schutz der Darmschleimhaut (Savino et al., 2010; Park et al., 2018; Hun, 2009).


In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie den sogenannten SIBO-Joghurt ganz einfach zu Hause herstellen können. Die enthaltene Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie die drei ausgewählten Stämme gezielt fermentieren, um ein probiotisches Lebensmittel herzustellen, das auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet ist.

 

Das Mikrobiom stärken – die Rolle der Lost Species

Das menschliche Mikrobiom befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Unser moderner Lebensstil – geprägt durch stark verarbeitete Lebensmittel, hohe Hygienestandards, Kaiserschnittgeburten, kürzere Stillzeiten und häufigen Antibiotikaeinsatz – hat dazu geführt, dass bestimmte Mikrobenarten, die über Jahrtausende Teil unseres inneren Ökosystems waren, heute im menschlichen Darm kaum noch zu finden sind.


Diese Mikroben werden als „Lost Species“ bezeichnet – also als „verlorene Arten“.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass der Verlust dieser Arten mit der Zunahme moderner Gesundheitsprobleme wie Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen, psychischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen zusammenhängt (Blaser, 2014).


Der Wiederaufbau des Mikrobioms durch die gezielte Zufuhr von „Lost Species“ eröffnet neue Perspektiven für die Prävention und Behandlung zahlreicher Zivilisationskrankheiten. Die Wiederansiedlung dieser uralten Mikroben – beispielsweise durch spezielle Probiotika, fermentierte Lebensmittel oder sogar Stuhltransplantationen – ist ein vielversprechender Weg, die mikrobielle Vielfalt und damit die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu stärken.

 


Drei Schlüsselstämme, starke Unterstützung für das Mikrobiom

Das Starter-Set enthält Limosilactobacillus reuteri, eine eindeutig definierte Lost Species – also eine Mikrobenart, die in modernen westlichen Darmökosystemen oft stark reduziert oder nahezu verschwunden ist.

 

Lactobacillus gasseri ist seltener als früher und kommt in vielen westlichen Mikrobiomen ohne externe Zufuhr nur noch selten vor, gilt jedoch nicht als klassische Lost Species.


Bacillus coagulans ist im engeren Sinne kein Darmkeim, sondern ein sporenbildender Bodenkeim, der nur gelegentlich im Darm vorkommt. Er ist keine Lost Species, sondern eine seltene, eingeführte Art mit besonderen stabilisierenden Eigenschaften für den Darm.

 

Diese Kombination vereint somit eine klassische Lost Species mit seltenen, aber wissenschaftlich belegten Stämmen für eine gezielte und vielseitige Unterstützung Ihres Mikrobioms.

 

Limosilactobacillus reuteri – ein wichtiger Akteur für die Gesundheit

Was ist Limosilactobacillus reuteri?

Limosilactobacillus reuteri (früher: Lactobacillus reuteri) ist ein probiotisches Bakterium, das ursprünglich ein fester Bestandteil des menschlichen Mikrobioms war – insbesondere bei gestillten Säuglingen und in traditionellen Kulturen. In modernen, industrialisierten Gesellschaften ist es jedoch weitgehend verschwunden – vermutlich aufgrund von Kaiserschnittgeburten, Antibiotikaeinsatz, übertriebener Hygiene und einer nährstoffarmen Ernährung (Blaser, 2014).

L. reuteri zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Fähigkeit aus: Es interagiert direkt mit dem Immunsystem, dem Hormonhaushalt und sogar dem zentralen Nervensystem. Zahlreiche Studien zeigen, dass dieser Bewohner des Mikrobioms positive Auswirkungen auf die Verdauung, den Schlaf, die Stressregulation, den Muskelaufbau und das emotionale Wohlbefinden haben kann.

 

Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften von Limosilactobacillus reuteri

  • Fördert ein starkes Mikrobiom
  • Stimuliert über die Darm-Hirn-Achse die Oxytocinproduktion
  • Reguliert das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend
  • Vertieft den Schlaf
  • Unterstützt Libido und Sexualfunktion
  • Fördert den Muskelaufbau
  • Hilft, viszerales Fett zu reduzieren
  • Stabilisiert die Stimmung
  • Verbessert die Hautstruktur
  • Steigert die körperliche Leistungsfähigkeit

 

Lactobacillus gasseri – ein vielseitiger Begleiter für Darm und Stoffwechsel

Was ist Lactobacillus gasseri?

Lactobacillus gasseri ist ein natürlich im menschlichen Darm vorkommendes probiotisches Bakterium, das in modernen, industrialisierten Gesellschaften weniger verbreitet ist als früher (Kleerebezem & Vaughan, 2009). Es gehört zur Gruppe der Milchsäurebakterien und spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung einer gesunden Darmflora.


L. gasseri ist für seine vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Verdauung, den Stoffwechsel und das Immunsystem bekannt. Obwohl es nicht als klassische „Lost Species“ gilt, ist sein Vorkommen im Darm vieler Menschen heute deutlich zurückgegangen.


Warum ist L. gasseri relevant?

Lactobacillus gasseri unterstützt die Gesundheit auf vielfältige Weise, insbesondere im Hinblick auf Stoffwechsel, Darmfunktion und Immunsystem. Seine Fähigkeit, Fettgewebe zu reduzieren und Entzündungen zu hemmen, macht es zu einem wichtigen Probiotikum für Menschen mit Übergewicht oder Stoffwechselproblemen. Obwohl L. gasseri heute weniger verbreitet ist als in traditionellen Bevölkerungsgruppen, ist es kein klassischer Vertreter der „Lost Species“, sondern eine wertvolle Ergänzung für ein gesundes Mikrobiom.


Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften von Lactobacillus gasseri:

  • Unterstützt ein ausgeglichenes Darmmikrobiom
  • Fördert die Milchsäureproduktion zur pH-Regulierung
  • Hilft beim Abbau von Bauchfett und viszeralem Fett
  • Unterstützt den Stoffwechsel
  • Trägt zur Verringerung von Entzündungen bei
  • Kann das Immunsystem modulieren
  • Fördert die Verdauungsgesundheit
  • Verbessert das allgemeine Wohlbefinden

 

Bacillus coagulans – ein robuster Helfer für die Darmgesundheit und das Immunsystem

Was ist Bacillus coagulans?

Bacillus coagulans ist ein sporenbildendes probiotisches Bakterium, das sich durch seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze, Säure und Lagerung auszeichnet (Elshaghabee et al., 2017). Anders als viele andere Probiotika übersteht B. coagulans die Magenpassage besonders gut und kann sich im Darm aktiv vermehren. Aufgrund dieser Eigenschaften wird es häufig in Nahrungsergänzungsmitteln und fermentierten Lebensmitteln eingesetzt.


B. coagulans kommt in traditionellen Lebensmitteln wie fermentiertem Gemüse und bestimmten asiatischen Produkten vor. Es trägt wesentlich zur Stabilität und Gesundheit des Mikrobioms bei.


Sporenbildende Bakterien – die Gärtner des Mikrobioms

Sporenbildende probiotische Bakterien wie Bacillus coagulans gelten in der Mikrobiomforschung als „Gärtner“ des Darms. Diese Bezeichnung beruht auf ihrer besonderen Fähigkeit, das mikrobielle Ökosystem aktiv zu regulieren und in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Ihr wesentliches Merkmal ist die Fähigkeit zur Sporenbildung: Als Reaktion auf ungünstige Umweltbedingungen können diese Mikroorganismen in eine hochresistente Ruheform übergehen, die sogenannte Endospore.


Diese Spore ist keine Fortpflanzungsform, sondern eine Überlebensstrategie. In der Sporenform ist das Erbgut in einer dichten, mehrschichtigen Hülle geschützt, sodass das Bakterium extreme Temperaturen, Trockenheit, UV-Strahlung, Alkohol, Sauerstoffmangel und insbesondere Magensäure überstehen kann.


Sporenbildner wie B. coagulans passieren den Magen-Darm-Trakt daher nahezu unbeschadet. Erst im Dünndarm keimen sie unter geeigneten Bedingungen wie Feuchtigkeit, Temperatur und Gallensalzen erneut aus und werden aktiv (Setlow, 2014; Elshaghabee et al., 2017).

 

Worin unterscheiden sich nicht sporenbildende Bakterien?

Im Gegensatz dazu übernehmen nicht sporenbildende Arten wie Limosilactobacillus reuteri oder Bifidobacterium infantis differenziertere Aufgaben in der neuroendokrinen Kommunikation: Sie beeinflussen die Signalwege zwischen Darm, Nervensystem und Hormonsystem.


Nicht sporenbildende probiotische Bakterien wie Limosilactobacillus reuteri und Bifidobacterium infantis sind aktiv an der neuroendokrinen Regulation beteiligt, also an der Feinabstimmung zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem. Diese Mikroorganismen produzieren Vorstufen von Neurotransmittern wie Tryptophan (einer Vorstufe von Serotonin) oder GABA (Gamma-Aminobuttersäure) und stimulieren über Rezeptoren im Darm sowie über den Vagusnerv die Freisetzung zentraler Botenstoffe wie Serotonin und Oxytocin.


Auf diese Weise beeinflussen sie emotionale und hormonelle Prozesse wie Stimmung, Stressbewältigung, Schlafqualität und soziale Bindung. Ihre Wirkung auf die sogenannte Darm-Hirn-Achse ist gut dokumentiert und wird zunehmend therapeutisch erforscht, insbesondere im Zusammenhang mit stressbedingten Erkrankungen und psychosomatischen Beschwerden (Buffington et al., 2016; O’Mahony et al., 2015).


Sporenbildende Bakterien wie Bacillus coagulans wirken hauptsächlich lokal im Darm, indem sie das Gleichgewicht der Darmflora fördern und die Schutzfunktion der Darmschleimhaut stärken. Dadurch unterstützen sie die Barrierefunktion des Darms und helfen, schädliche Mikroorganismen in Schach zu halten.


Im Gegensatz zu nicht sporenbildenden Bakterien haben sie nur einen begrenzten direkten Einfluss auf übergeordnete Körperfunktionen oder die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. Ihre Hauptwirkung entfalten sie vor allem im Mikroökosystem des Darms (Elshaghabee et al., 2017; Mazanko et al., 2018).


Andere sporenbildende Darmbakterien

Neben Bacillus coagulans gehören die folgenden Arten zu den Sporenbildnern:

  • Bacillus subtilis – Mikrobe des Jahres 2023, bekannt aus Nattō, stabilisiert das Mikrobiom und produziert Enzyme
  • Clostridium butyricum – produziert Butyrat und wirkt entzündungshemmend
  • Bacillus clausii – nach einer Antibiotikabehandlung nachweislich wirksam gegen Durchfall
  • Bacillus indicus – produziert antioxidative Carotinoide


Diese Arten sind ebenfalls äußerst widerstandsfähig und regulieren Immunfunktionen, die Barriereintegrität und das mikrobielle Gleichgewicht (Cutting, 2011; Elshaghabee et al., 2017).

 

Warum ist Bacillus coagulans relevant?

Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit und probiotischen Wirksamkeit ist Bacillus coagulans ein wertvoller Partner für die Darmgesundheit, insbesondere für Menschen mit empfindlicher Verdauung oder chronischen Darmbeschwerden. Durch seine einzigartige Fähigkeit, auch unter ungünstigen Bedingungen als Spore wirksam zu bleiben, ergänzt es andere probiotische Arten.


Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften von Bacillus coagulans:

  • Unterstützt die Wiederherstellung eines gesunden Mikrobioms
  • Produziert Milchsäure zur Regulierung des Darm-pH-Werts
  • Unterstützt die Verdauung und Nährstoffaufnahme
  • Moduliert das Immunsystem und reduziert Entzündungen
  • Lindert Symptome des Reizdarmsyndroms und andere Verdauungsbeschwerden
  • Übersteht die Magenpassage dank der Sporenbildung
  • Ist hitze- und säureresistent, was die Lagerung erleichtert
  • Stabilisiert die Darmflora durch Sporenbildung
  • Fördert die Immunregulation
  • Hilft, Entzündungen zu reduzieren
  • Erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stressoren
  • Wirkt sich positiv auf die Darmbarriere aus

 

Quellen:

  • https://innercircle.drdavisinfinitehealth.com/probiotic_yogurt_recipes
  • Foster, J. A., Rinaman, L., & Cryan, J. F. (2017). Stress und die Darm-Hirn-Achse: Regulation durch das Mikrobiom. Neurobiology of Stress, 7, 124–136.
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